Stifelsen Arkivet

Senter for historieformidling og fredsbygging

Hovedside

Erlebte Schicksale im ”Arkivet”

major_laudal_100Offizier auf dem Feld der Ehre

Im Dezember 1942 kam die Sipo auf die Spur einer grossen militärischen Organisation im Landesteil Sörlandet, Laudals Organisation oder Kampfgruppe 3, wie sie offiziell hiess. Sie umfasste Rogaland und die beiden Verwaltungsgebiete Agder. Die Aktion gegen Laudals Leute erstreckte sich über drei Monate, d.h. bis Ende Februar 1943. Zwischen 3-400 Personen wurden verhaftet. Ungefähr 320 verblieben im Gefängnis. Mehr...

 


 

eichingergruppen500_120Eichinger-Gruppens Fall

Feldwebel Robert Eichinger, Kristiansand, war ein stark engagierter Widerstandsmann. Er war Mitglied der Mil.Org. und der geheimen Nachrichtengruppe XU in Kristiansand. Im Sommer 1942 wurde er zum Fernmeldechef der Kampfgruppe 3 ernannt.Zu diesem Zeitpunkt gab es Meldungen, die auf eine alliierte Invasion hindeuteten. Mehr... 

 


 

osmund_faremo_120Der Standhafte aus dem Setesdal

Der Telegrafenlehrling bei der NSB (der Norwegischen Staatsbahn), Feldwebel Osmund Faremo aus Rysstad im Setesdal, wurde am 5. Februar 1943 auf dem Bahnhof in Kristiansand verhaftet. Er wurde der Mitgliedschaft in einer illegalen Widerstandsorganisation verdächtigt und im „Arkiv" harter Tortur ausgesetzt. Er bekam die Brutalität, die an diesem finsteren Ort herrschte, zu spüren. Die erschreckenden Erlebnisse hinterliessen deutliche Spuren im Bewusstsein des 21-jährigen. Später im Leben sollte er ein aktiver Vorkämpfer für Freiheit und Menschenwürde werden. Mehr...

 


 

Gestapohäscher im "Arkiv"

Wer waren die bestialischen Offiziere, die der deutschen Geheimen Staatspolizei in Kristiansand während des 2. Weltkrieges angehörten? Unter den Torturopfern gingen sie nur unter der Bezeichnung "Untiere". Nach Kriegsende erarbeitete das Polizeipräsidium in Kristiansand eine Personalübersicht über die am stärksten belasteten Gestapoleute. Mehr...

 


 

paal_eiken_120"Arkivets" grosses Märtyrertum

Der Bauer Paul Eiken aus dem Dorf mit gleichem Namen in West-Agder hat für immer seinen Namen mit Blutbuchstaben an die Wände des Arkivets geschrieben. Am 1. April 1944 starb er im Kristiansand Gemeindekrankenhaus an Urinvergiftung. Der patriotische, vaterlandsliebende und hochgewachsene Widerstandsmann wurde das erste Todesopfer der Barbarei der Sicherheitspolizei im "Arkivet". Mehr...

 


 

tor_njaa_120Der Alptraum von Tor Njaa

Der erste perverse Torturfall, der im Arkiv registriert wurde, war die grauenvolle Be­hand­lung des Han­dels­be­voll­mäch­tig­ten Tor Njaa aus Flekke­fjord. Er wurde am 1. Mai 1942 in Verbin­dung mit der Tela­våg­-Af­färe ver­haftet. Nach der Verhaf­tung in seinem Zuhause wurde er zum Polizei­revier in Flekke­fjord gebracht. Dort wurde er sofort einem Verhör unter­zogen. Von diesem Zeit­punkt an durch­lebte er einen Alp­traum, den man beinahe nicht be­schrei­ben kann. Mehr...

 


 

westfalen"Westfalen-Katastrophe"

Die "Westfalen-Katastrophe­" war das schlimmste Einzelereignis, das die Wider­stands­­be­we­­gung im Landesteil Sörlandet gerammt hat und gleichzeitig das stärk­ste verglichen mit der Tragödie von „Tromösund". Fünfzehn Leute aus dem Sör­landet verloren ihr Leben. Mehr...

 


 

Arkiv-Folterknechte vor Gericht

Die Enthüllung der schaurigen Greueltaten, die sich im Arkiv gegen norwegische Wider­standskämpfer während des 2. Weltkrieges abgespielt hatten, schockierte und empörte das Volk nach der Befreiung 1945 im ganzen Landesteil Sörlandet. Mehr...

 


 

louis_hogganvik_120Wählte sein eigenes Leben zu nehmen

Einer von denen, die im Arkiv am schwersten misshandelt wurde, war ohne Zweifel Louis Hogganvik, Sör-Audnedal. Nach zwei missglückten Selbstmordversuchen brachte er es zum Schluss fertig, sich das eigene Leben zu nehmen. Damit nichts über die be­stia­lischen Misshandlungen, denen Hogganvik ausgesetzt worden war, an die Öffent­lichkeit gelangen sollte, entschied SS-Hauptsturmführer Rudolf Kerner, dass die Leiche am Leuchtturm Oksöy Fyr in der See versenkt werden sollte. Louis Hogganvik bekam da­mit ein nasses Grab. Die sterblichen Überreste wurden nie gefunden. Mehr...