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Arkivet Friedens- und Menschenrechtszentrum

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Unsere Ausstellungen:

Arkivet Geschichte wird durch unsere Dauerausstellung, temporäre und virtuelle Ausstellungen mitgeteilt.

Von ein Tatort zu ein Denkmal:

Stiftelsen Arkivet im ehemaligen Staatsarchiv in Kristiansand im Zweiten Weltkrieg untergebracht war das Hauptquartier der Gestapo in Südnorwegen. In Nazi-Service-Gebäude war ein Symbol für Folter und Menschenverachtung. Heute ist das Haus gefüllt mit Aktivität, die zu einer Gesellschaft mit mehr Raum für die Würde des Menschen, basierend auf Freiheit und Demokratie beitragen.

Selbstmord als einziger Ausweg

Einer von denen, die im Arkiv am schwersten misshandelt wurden, war ohne Zweifel Louis Hogganvik aus Sør-Audnedal. Nach zwei missglückten Selbstmordversuchen gelang es ihm beim dritten Mal sich selbst das Leben zu nehmen. Um die bestialischen Folterungen zu vertuschen, entschied Hauptsturmführer Rudolf Kerner den Toten im Meer, nahe des Leuchtturms Oksøy fyr, zu versenken. Louis Hogganvik bekam ein nasses Grab – sein Körper wurde nie gefunden.

Arkiv-Folterknechte vor Gericht

Die Enthüllung der schaurigen Greueltaten, die sich im Arkiv gegen norwegische Wider­standskämpfer während des 2. Weltkrieges abgespielt hatten, schockierte und empörte das Volk nach der Befreiung 1945 im ganzen Landesteil Sörlandet. Am 9. April 1947 be­gann im Agder Schwurgericht der Prozess gegen die deutschen Gewalttäter. Nicht weni­ger als 300 Zeugen waren einberufen, um über ihr Schicksal in der „Hochburg der Tor­tur" zu berichten.

"Der Widerstandskampf endete nicht vor 50 Jahren. Es wird von uns verlangt, dass wir ihn weiterführen, damit sich Menschenverachtung und Rassismus im Angesicht des Feindes, der niemals kapitulierte, nicht ausbreiten. Unsere eigene Gleichgültigkeit."
Paal-Helge Haugen, 1997

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